Kreative Weihnachtsgrüße

Ganz und gar nicht altmodisch – die kreative Weihnachtskarte

Es ist Ende Oktober, und ob du willst oder nicht – in zwei Monaten ist Weihnachten. Ich gebe zu, es kommt überraschend. So wie jedes Jahr. Also höchste Zeit an die Weihnachtspost zu denken. Und zwar nicht an die jährliche Karte an Tante Inge in Buxtehude, sondern an deine persönliche Möglichkeit, dich als Küstler und Kulturschaffender in Erinnerung zu bringen. Mit einem wirksamen und einfachen PR-Werkzeug: der Weihnachtskarte.

Nun ist dieses Pandemie-Jahr ja kein gewöhnliches. Auch Weihnachten wird nicht so sein, wie man es kennt. Doch es wird stattfinden. Und die Menschen werden sich einige Tage Zeit nehmen, um sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Und jede und jeder hofft darauf, dass das kommende Jahr besser wird. Das ist deine Gelegenheit, „Hallo“ zu sagen. Dich zu bedanken. Gute Wünsche weiterzugeben. Zu zeigen, wie du das vergangene Jahr erlebt hast, welche Gedanken du dir zum kommenden machst. Und auszudrücken, dass dir der Kontakt zum anderen wichtig ist.

Im Design individuell, wiederkennbar und inspirierend

Ein großer Vorteil ist auf deiner Seite: Du bist ein professionell Kreativer. Du kannst – ob du nun bildende, schreibende, darstellende oder performative Kunst schaffst – auf ein ganz anderes Reservoir an Ideen zurückgreifen als der durchschnittliche Mensch. Und deshalb wird sich dein Weihnachtsgruß abheben und auffallen. Nutze dieses Potential dazu, dich bei deinen Fans, Kunden, Lieferanten, Veranstaltern, Auftraggebern und Mitarbeitern zu melden und einen kreativen Eindruck zu hinterlassen. Vor allem kannst du den Schwerpunkt auf deine ganz persönliche Note legen. Wo auch immer dir die besten Ideen kommen – auf dem Fahrrad, beim Bügeln, in der Badewanne – werfe deinen persönlichen Ideenmotor an und gestalte deine Karte des Jahres. Sie sollte individuell, wiedererkennbar und inspirierend sein.

Schicke deine kreativen Weihnachtsgrüße nicht allzu spät los

Damit dein Gruß rechtzeitig ankommt, darf dieser Kreativprozess nicht allzu lange dauern. Schießlich muss die Karte noch produziert werden, von dir selbst oder einem Dienstleister. Ideal ist, wenn deine Weihnachtspost in den ersten beiden Dezemberwochen ankommt. Da hat der Weihnachtsstress noch nicht überhand genommen und der Empfänger genügend Zeit, sie zu betrachten und zu würdigen. Und vielleicht fühlt er sich ja angeregt, ebenfalls gleich Kontakt mit dir aufzunehmen. Wenn sie gefällt, steht deine Karte dann noch einige Zeit im Büro oder Homeoffice neben anderen Karten und verbreitet eine gute Stimmung.

Handgeschriebene Zeilen werten die Karte auf

Egal wie toll dir das Design der Karte gelingt, mache dir auf jeden Fall die Mühe, einen handgeschriebenen persönlichen Gruß hineinzuschreiben. Damit ist klar, dass du dich wirklich auf deinen Ansprechpartner eingestellt und besondere Gedanken formuliert hast. Jeder freut sich über eine solche Wertschätzung.

Und solltest du ein absoluter Weihnachtsgegner sein, ein Atheist oder jemand, der anderen nicht den eigenen religiösen Kalender aufdrängen will: Was spricht dagegen, statt „Frohe Weihnachten“ einfach „Schöne Feiertage“ zu wünschen, oder die Post erst nach den Feiertagen zu verschicken und „Alles Gute“ für das neue Jahr zu schreiben?



PS: Es muss auch keine Karte sein. Kann ein Video, eine Hörprobe oder sonst ein Medium sein, das deiner Kunst entspricht. Nur verschicken – digital oder analog – sollte es sich lassen.

Ich habe eine Faible für schön gestaltete und ideenreiche Weihnachtskarten, die sich von dem üblichen JinglebellsTannengrünSternchenglitzer-Einerlei abheben. Schicke mir gerne ein Foto von deinem persönlichen Highlight zu.

Beitragsbild: Marion Steinhart

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